Ubuntu

12.05.2006

Da ich seit kurzem zwei Rechner habe, möchte ich auf dem alten Ubuntu Linux nutzen. Während der Installation schreibe ich diesen Bericht. Mal sehen, ob ich am Ende ein funktionierendes System oder den Kasten aus dem Fenster geworfen habe.

[ca. 8 Uhr] Ich habe einen PC mit zwei Festplatten und einem CD/DVD-Brenner. Ubuntu habe ich runtergeladen und mit dem Brenner als ISO auf CD gebrannt. Der erste Installationsversuch schlug fehl: “Konnte Daten nicht von der CD-Rom kopieren”. Habe es dann nochmal mit einer älteren Original-CD versucht und bin zum gleichen schlechten Ergebnis gekommen.

Anschließend zweite Festplatte raus, DVD-Laufwerk als Master: wieder nix. Dann DVD-Laufwerk als Slave an IDE1: und wieder daneben. Glücklicherweise hatte ich noch ein altes CD-Laufwerk hier rumliegen, mit dem es dann geklappt hat. Scheinbar kommt Ubuntu (oder Linux) nicht mit dem Plextor px-740a klar.

Irgendwann im Verlauf der Installation, nach der Partitionierung, geht der Rechner einfach aus. OK, das Problem hatte ich auch unter Windows und stellte den Grund dar, warum ich mir einen neuen zugelegt habe. Eine neue Festplatte muss her…

[ca. 10 Uhr] …so, eine fabrikneue Festplatte ist drin. Installation von neuem starten… sieht gut aus… sieht sehr gut aus… zack, Rechner aus. Super, den Festplattenkauf hätte ich mir somit auch sparen können. Naja, dann bau ich jetzt mal`nen neuen Lüfter ein und schau was passiert.

Lüfter wechseln macht immer wieder Spaß. Die Leute die soetwas konstruieren, sollten mal ernsthaft über eine Therapie nachdenken. Nachdem ich den gesamten Kasten per Staubsauger von ca. 3 Kilo hochbelasteten Rückständen befreit habe; ein erneuter Versuch: Ja, ja, ja… es läuft … und läuft …und läuft!!

Reboot. Weitere Pakete werden installiert. Manche sogar heruntergeladen – daraus schließe ich, dass eine Verbindung zum Internet besteht.

[ca. 11.20 Uhr] …fertig! Es lebt!!

Ich frag mich jetzt nur warum ich mir neulich einen neuen Rechner für 500€ sowie heute eine neue Festplatte für 80€ gekauft habe, wenn doch scheinbar ein neuer Lüfter für 12,50€ die Lösung aller Probleme gewesen wäre. Egal, wollte schon lange zwei Rechner zwecks intensiverer Bestrahlung um mich rumstehen haben.

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CD-Archivierung mit CDCatalog

13.03.2006

CDCatalog ist ein einfach zu bedienendes Programm um die eigene Sammlung an CDs und DVDs zu archvieren. Es ist Freeware und benötigt das ebanfalls kostenlose .NET-Framework. Es verfügt über eine Suche und Exportmöglichkeiten (XML, CSV und Excel).
Eigentlich hatte ich vor, alle meine Datenträger zu archivieren um mir in Zukunft die Suche nach irgendwelchen Dateien erheblich zu vereinfachen. Doch leider dauert das bei der großen Anzahl etwas zu lange. Also, wenn jemand noch einen langweiligen und absolut unterbezahlten Sklaven-Job sucht, bitte melden.
Das Tool eigenet sich allerdings sehr gut um die Archivierung in Zukunft zu meistern. Also am besten einen Datenträger sofort nach dem Brennen archivieren.

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Google Page Creator

25.02.2006

Der Google Page Creator ist ein neuer kostenloser Dienst mit dem man ohne HTML-Kenntnisse Webseiten erstellen und veröffentlichen kann. Um den Service nutzen zu können, benötigt man einen Gmail-Account.

Die Benutzung des Tools ist wie bei allen Google-Services recht einfach. Man hat einen “Page Manager”, der die Erstellung neuer Seiten erlaubt und einen Überblick über alle bereits vorhandenen Seiten liefert. Beim Erstellen neuer Seiten hat man die Wahl zwischen vier vorgefertigten Layouts: Einspaltig, zweispaltig mit Navigation links, zweispaltig mit Navigation rechts und dreispaltig. Zudem gibt es jeweils eine Reihe “Looks”, also gestalterische Variationen. Um Inhalte anzulegen steht ein WYSIWYG-Editor zur Verfügung, der Textauszeichnungen, Listen, Links usw. erzeugt. Insgesamt kann man 100MB mit Seiten und Dateien vollpacken. Erreichbar ist die eigene Homepage über die URL http://gmailusername.googlepages.com/.

Ich finde den Page Creator prinzipiell gelungen. Leute ohne “Web-technischen” Hintergrund können so auf einfache Weise schnell Inhalte fürs Web produzieren. Allerdings gefällt mir der generierte Code nicht sonderlich. Die Seiten, die ich testweise erstellt habe, haben zwar den Doctype XHTML 1.0 strict und kommen ohne Tabellen aus, doch weisen sie einige Fehler auf. Zum Beispiel hab ich <font> Tags und <div>s innerhalb von Überschriften gefunden.

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Propellerhead´s ReBirth kostenlos

19.02.2006

Pflegen Sie bisher gute nachbarschaftliche Beziehungen? Wollen Sie diese ruinieren? Dann laden Sie sich noch heute das kostenlose Programm Propellerhead´s ReBirth herunter und erzeugen monotonen und kraftvollen Lärm. Um dies möglichst effektiv aber dennoch mit musikhistorischem Hintergrund zu bewerkstelligen, stehen Ihnen vier virtuelle Klangerzeuger aus dem Hause Roland zur Verfügung. Hinzu kommen harmonische Effekte wie Distortion oder Kompressor. Falls Ihnen dies nicht gelingt, liegt das daran dass Ihre Nachbarn Acid ganz gerne hören und ihr Laminat in eine Tanzfläche verwandelt haben.

OK, genug geschwafelt. Was ich eigentlich sagen will: Die schwedische Software-Firma Propellerhead hat im letzten September nach zehn Jahren die Entwicklung des Musikprogramms ReBirth eingestellt. Jeder der schon einmal Musik oder ähnliches am Rechner gemacht hat, wird dieses Tool kennen. Für alle anderen: ReBirth ist ein Programm, welches den legendären Bass Line Synthesizer TB-303 (gleich zwei mal), sowie die Drumcomputer TR-808 und TR-909 unter einer Haube vereinigt. Alle diese Geräte wurden vom japanischen Unternehmen Roland entworfen. Die TB-303 war für das Unternehmen zwar ein finanzieller Flop – für die elektronische Musik allerdings ein stilprägender Hauptgewinn.

Die Entwicklung wurde zwar eingestellt, der Vertrieb glücklicherweise jedoch nicht. So kann man nach einer Registrierung das Programm als CD-Image, Mods, Songs und Tools von Drittanbietern vom ReBirth Museum herunterladen. Außerdem finden sich auf dieser Seite viele Informationen und eine Community.

Im Forum gibt´s einen Beitrag mit dem Titel “RELEASE THE SOURCE CODE!”. Ja, das wäre auf jeden Fall richtig gut. Wenn das Programm nämlich Open-Source wäre, könnte jemand eine Linux- oder Mac OSX-Version programmieren oder etwas völlig neues daraus machen. Mal sehen was kommt.

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Yahoo! User Interface Library

18.02.2006

Yahoo! UI Library CalendarWer bei der Entwicklung von Websites z.B. Drag and Drop, ein Baummenü wie im Windows Explorer oder einen Kalender einsetzen will (oder muss), sollte sich mal die Yahoo! User Interface Library ansehen. Bis vor Kurzem wurden diese JavaScript-Komponenten nur intern verwendet – nun hat Yahoo! sie allerdings unter eine OpenSource-Lizenz gestellt. Das heisst, man kann sie jetzt kostenlos für eigene Projekte verwenden und anpassen. Am bessten lädt man sich das ZIP-Archiv mit allen Komponenten runter und sieht sich die Beispiele an. Mit etwas Suchen findet man die Beispiele allerdings auch online.

Desweiteren sei hier die Design Pattern Library genannt. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Lösungsansätzen zu allgemeinen Problemen, die bei der Gestaltung oder Konzeption von Websites auftauchen können, wie z.B. Breadcrumbs oder Pagination. Im Detail habe ich mir das alles noch nicht angesehen, aber interessant scheint´s auf jeden Fall zu sein.

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The Regulator, Testwerkzeug für reguläre Ausdrücke

18.02.2006

Reguläre Ausdrücke sind Teufelszeug. Man kann sich damit in den Wahnsinn treiben oder komplexe Probleme beim Programmieren mit nur einer Zeile Code lösen. Man kann damit z.B. Email-Adressen validieren, schädlichen Code aus User-Eingaben filtern oder Suchfunktionen basteln. Weitere Anwendungsbeispiele finden sich in der Regular Expression Library.

Heute bin ich auf ein Tool gestoßen, mit dem man reguläre Ausdrücke testen kann. Es heisst The Regulator, ist kostenlos und benötigt das ebenfalls kostenlose .NET Framework von Microsoft.

Das coole an dem Teil ist die Funktion “Regex Analyzer”. Diese erklärt nämlich den Ausdruck in plain English.

Nachfolgend ein Schnipsel zur Email-Validierung: ^[_a-z0-9-]+(.[_a-z0-9-]+)*@[a-z0-9-]+(.[a-z0-9-]+)*(.[a-z]{2,4})$

…und die entsprechende Erklärung:
^ (anchor to start of string)
Any character in "_a-z0-9-"
+ (one or more times)
Capture
.
Any character in "_a-z0-9-"
+ (one or more times)
End Capture
* (zero or more times)
@
Any character in "a-z0-9-"
+ (one or more times)
Capture
.
Any character in "a-z0-9-"
+ (one or more times)
End Capture
* (zero or more times)
Capture
.
Any character in "a-z"
At least 2, but not more than 4 times
End Capture
$ (anchor to end of string)

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Pandora: Erziehbares Internet-Radio

13.02.2006

Pandora ist eine Art “erziehbares” Internet-Radio. Es gibt eine kostenlose werbefinanzierte Version. Für die Nutzung ist ein Browser mit Flash-Plugin Voraussetzung.
Nachdem man sich registriert hat, kann man “Stations” anlegen. Man gibt dann als nächstes einen Künstler oder Titel ein, den man mag. Pandora macht dann einen Vorschlag mit ähnlicher Musik. Man kann dieses Stück nun hören. Wenn man es mag, klickt man auf “I like it”, andernfalls “I don´t like it”. Auf diese Weise kann man Pandora “erziehen” und bekommt dann nach einer gewissen Einarbeitungsphase nur Musik vorgespielt die einem gefällt.
Aus lizenzrechtlichen Gründen kann man nicht nach Stücken direkt suchen. Aber da angeblich 300.000 Stücke von 10.000 Künstlern bereit stehen, ist die Chance hoch, gute Musik zu finden. Pandora wurde von Leuten entwickelt, die auch das Music Genome Project gestartet haben.

Weitere Features: Man kann Stations mit anderen teilen, indem man sie per Email verchickt. Außerdem kann man Stücke bei Amazon oder Apple iTunes erwerben.

Weitere Informationen:

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OpenOffice.org to XHTML strict

24.01.2006

Vor einiger Zeit habe ich ein Tool gebastelt, mit dem man OpenDocument-Dateien in XHTML umwandeln kann. Zur Zeit werden nur Writer-Files unterstützt, die z.B. mit OpenOffice.org 2 erstellt werden können. Darüberhinaus gibt´s aber noch weitere Programme, die dieses Format verarbeiten.
Der Sinn meines Web-basierten, in PHP5 und XSLT geschriebenen, Tools besteht darin, die semantische Struktur und die vorhandenen Informationen eines Dokuments für die Verwendung im Web aufzubereiten. Es war nicht meine Absicht, 1-zu-1 Kopien zu erstellen, die man im Browser ansehen kann. Dies hat zur Folge, dass zum Beispiel eine Überschrift zwar eine Überschrift bleibt, aber Auszeichnungen wie Schriftgröße, Farbe usw. verloren gehen. Ein Langzeitziel ist es nämlich OpenOffice.org für Content Management Zwecke zu nutzen.

Da ich ja kein Programmierer bin, kann es gut sein, dass irgendwas nicht funktioniert oder fehlt.

Desweiteren beschäftigen sich zur Zeit andere Leute mit dem gleichen Thema. Das Projekt ist aber noch in der Startphase.

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Weiteres Tool zum Schriftenvergleich

17.01.2006

Nachdem ich neulich schonmal über ein Tool zum Schriftenvergleichen berichtet habe, bin ich nun via slanted.de auf ein weiteres gestoßen. Bei diesem Flash-Tool werden rechts oben alle Schriften angezeigt, die man auf seinem Rechner installiert hat. Man kann nun zwei auswählen, die dann übereinander gelegt werden. Das ganze hat wohl vor allem den Sinn, dass man ähnliche Schriften vergleicht, um Unterschiede in den Details zu erkennen.

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Easter Egg in OpenOffice.org Calc

14.12.2005

OpenOffice.org Calc Easter Egg Nutzer der Tabellenkalkulation Calc von OpenOffice.org mit Langeweile können ja mal ein neues Tabellendokument öffnen und =Game("StarWars") eingeben. Anschließend öffnet sich ein Star Wars Game von 1996. Allerdings kann man´s nur einmal spielen, beim zweiten Versuch erscheint die Meldung “oh no, not again!” Naja.

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