oerdec.com
Zerrt mich bitte vor´m Rechner weg.
OpenOffice.org to XHTML strict – Nachtrag
28.11.2006
In der letzten Zeit wurde ich mehrmals auf mein odf2xhtml-Tool angesprochen. Dabei handelt es sich um ein Skript, dass OpenOffice.org 2 Writer-Dateien in XHTML umwandelt. Ich habe es mit PHP5 und XSLT gebaut. Allerdings hatte ich nie die Zeit, es wirklich fertigzustellen.
Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass OpenOffice.org von Haus aus die Möglichkeit bietet, Dateien in XHTML (und anderen Formaten) zu exportieren. Siehe Datei → Exportieren… → Dateiformat.
Wer allerdings daran interessiert ist, ein eigenes Programm zu schreiben, dem sein das online verfügbare Buch OASIS OpenDocument Essentials ans Herz gelegt. Desweiteren wird bei OpenDocument Fellowship bereits an besseren Tools gearbeitet, die man verwenden kann.
Ich hoffe, dass ich in Zukunft endlich mal Zeit finde, ein CMS auf ODF-Basis zu schreiben. Falls jemand Interesse an einem Open Source-Projekt hat, bitte melden.
Scriptographer – JavaScript in Illustrator verwenden
15.09.2006
Scriptographer ist ein Plugin für Adobe Illustrator mit dem man eigene Effekte erstellen kann. Darüberhinaus ist es eine Plattform, um eben diese Skripte auszutauschen. Das Plugin sowie die Skripte sind OpenSource und kostenlos. Ich habe es nicht getestet, da ich Illustrator nicht besitze und sowieso nie ein Vektor-Programm benötige. Aber vielleicht hat der ein oder andere Gestalter ja Verwendung dafür.
Das Bild zu diesem Artikel wurde mit Scriptographer erstellt. Weitere Beispiele findet man in deren Galerie und bei den Skripten. Wer JavaScript lernen möchte, könnte mit dem Tutorial auf W3Schools beginnen. Viel Spaß! Hehe.
getthattrack.com endlich online
05.09.2006
Letzte Woche habe ich endlich meine neue Seite fertiggestellt: getthattrack.com. Dabei handelt es sich um eine Art Forum, um unbekannte Musikstücke zu identifizieren. Angenommen man hat einen DJ-Mix auf seinem Rechner. Dieser enthält ein Stück, was man unbedingt auf CD oder Schallplatte haben möchte. Aber man kennt den Titel nicht. Dann nimmt man am besten einen Schnipsel als MP3 auf, lädt ihn bei getthattrack.com hoch und andere können dann hoffentlich sagen wie´s heißt.
In vielen Foren gibt’s zwar schon ähnliche Ansätze, aber meine Seite hat einige Vorteile. Zum einen benötigt man keinen eigenen Webspace und muss sich nicht mit einem FTP-Programm auseinandersetzen. Desweiteren kann man sich die gesuchten Stücke auf per Flash-Player anhören. Und wem das Hochladen der einzelnen Dateien über den Browser zu umständlich ist, kann auch per Email posten. Die MP3-Datei wird dann einfach angehängt.
Jetzt fehlen nur noch die User. Aber da mit dieser Seite eine Nische gefüllt werden soll und sie zudem noch zweisprachig ist, werden die bestimmt bald kommen.
Analoge Tapes digitalisieren
20.07.2006
Vor längerer Zeit ist mir mal in den Sinn gekommen, meine analogen Musikkassetten zu digitalisieren. Das habe ich dann auch mit meinem Denon-Tapedeck, Ecler-Mischpult und einer alten Version von Soundforge gemacht. Allerdings stellte sich nach ca. 200 Digitalisierungen heraus, dass die Tonqualität sehr schlecht ist.
Da ich aber meine ganzen Tapes nicht wegwerfen möchte, habe ich mir nun ein internes Tapedeck für meinen Rechner zugelegt. Das Teil heißt Plusdeck und gibt´s bei Conrad. Die Bedienung ist sehr einfach und nebenbei kann man damit auch noch alles aufnehmen, was durch die Soundkarte kommt wie z.B. Internet-Radio. Die Aufnahme auf Tapes geht allerdings nicht.
Ich hoffe damit die bestmögliche Aufnahme meiner verbliebenden Cassetten hinzukriegen. Allerdings muss man bedenken, dass die teilweise 10 Jahre alte sind, manchmal mehrmals überspielt wurden, unter Autositzen aufbewahrt wurden usw. Naja, es ist halt der letzte Versuch.
Ubuntu
12.05.2006
Da ich seit kurzem zwei Rechner habe, möchte ich auf dem alten Ubuntu Linux nutzen. Während der Installation schreibe ich diesen Bericht. Mal sehen, ob ich am Ende ein funktionierendes System oder den Kasten aus dem Fenster geworfen habe.
[ca. 8 Uhr] Ich habe einen PC mit zwei Festplatten und einem CD/DVD-Brenner. Ubuntu habe ich runtergeladen und mit dem Brenner als ISO auf CD gebrannt. Der erste Installationsversuch schlug fehl: “Konnte Daten nicht von der CD-Rom kopieren”. Habe es dann nochmal mit einer älteren Original-CD versucht und bin zum gleichen schlechten Ergebnis gekommen.
Anschließend zweite Festplatte raus, DVD-Laufwerk als Master: wieder nix. Dann DVD-Laufwerk als Slave an IDE1: und wieder daneben. Glücklicherweise hatte ich noch ein altes CD-Laufwerk hier rumliegen, mit dem es dann geklappt hat. Scheinbar kommt Ubuntu (oder Linux) nicht mit dem Plextor px-740a klar.
Irgendwann im Verlauf der Installation, nach der Partitionierung, geht der Rechner einfach aus. OK, das Problem hatte ich auch unter Windows und stellte den Grund dar, warum ich mir einen neuen zugelegt habe. Eine neue Festplatte muss her…
[ca. 10 Uhr] …so, eine fabrikneue Festplatte ist drin. Installation von neuem starten… sieht gut aus… sieht sehr gut aus… zack, Rechner aus. Super, den Festplattenkauf hätte ich mir somit auch sparen können. Naja, dann bau ich jetzt mal`nen neuen Lüfter ein und schau was passiert.
Lüfter wechseln macht immer wieder Spaß. Die Leute die soetwas konstruieren, sollten mal ernsthaft über eine Therapie nachdenken. Nachdem ich den gesamten Kasten per Staubsauger von ca. 3 Kilo hochbelasteten Rückständen befreit habe; ein erneuter Versuch: Ja, ja, ja… es läuft … und läuft …und läuft!!
Reboot. Weitere Pakete werden installiert. Manche sogar heruntergeladen – daraus schließe ich, dass eine Verbindung zum Internet besteht.
[ca. 11.20 Uhr] …fertig! Es lebt!!
Ich frag mich jetzt nur warum ich mir neulich einen neuen Rechner für 500€ sowie heute eine neue Festplatte für 80€ gekauft habe, wenn doch scheinbar ein neuer Lüfter für 12,50€ die Lösung aller Probleme gewesen wäre. Egal, wollte schon lange zwei Rechner zwecks intensiverer Bestrahlung um mich rumstehen haben.
CD-Archivierung mit CDCatalog
13.03.2006
CDCatalog ist ein einfach zu bedienendes Programm um die eigene Sammlung an CDs und DVDs zu archvieren. Es ist Freeware und benötigt das ebanfalls kostenlose .NET-Framework. Es verfügt über eine Suche und Exportmöglichkeiten (XML, CSV und Excel).
Eigentlich hatte ich vor, alle meine Datenträger zu archivieren um mir in Zukunft die Suche nach irgendwelchen Dateien erheblich zu vereinfachen. Doch leider dauert das bei der großen Anzahl etwas zu lange. Also, wenn jemand noch einen langweiligen und absolut unterbezahlten Sklaven-Job sucht, bitte melden.
Das Tool eigenet sich allerdings sehr gut um die Archivierung in Zukunft zu meistern. Also am besten einen Datenträger sofort nach dem Brennen archivieren.
Google Page Creator
25.02.2006
Der Google Page Creator ist ein neuer kostenloser Dienst mit dem man ohne HTML-Kenntnisse Webseiten erstellen und veröffentlichen kann. Um den Service nutzen zu können, benötigt man einen Gmail-Account.
Die Benutzung des Tools ist wie bei allen Google-Services recht einfach. Man hat einen “Page Manager”, der die Erstellung neuer Seiten erlaubt und einen Überblick über alle bereits vorhandenen Seiten liefert. Beim Erstellen neuer Seiten hat man die Wahl zwischen vier vorgefertigten Layouts: Einspaltig, zweispaltig mit Navigation links, zweispaltig mit Navigation rechts und dreispaltig. Zudem gibt es jeweils eine Reihe “Looks”, also gestalterische Variationen. Um Inhalte anzulegen steht ein WYSIWYG-Editor zur Verfügung, der Textauszeichnungen, Listen, Links usw. erzeugt. Insgesamt kann man 100MB mit Seiten und Dateien vollpacken. Erreichbar ist die eigene Homepage über die URL http://gmailusername.googlepages.com/.
Ich finde den Page Creator prinzipiell gelungen. Leute ohne “Web-technischen” Hintergrund können so auf einfache Weise schnell Inhalte fürs Web produzieren. Allerdings gefällt mir der generierte Code nicht sonderlich. Die Seiten, die ich testweise erstellt habe, haben zwar den Doctype XHTML 1.0 strict und kommen ohne Tabellen aus, doch weisen sie einige Fehler auf. Zum Beispiel hab ich <font> Tags und <div>s innerhalb von Überschriften gefunden.
Propellerhead´s ReBirth kostenlos
19.02.2006
Pflegen Sie bisher gute nachbarschaftliche Beziehungen? Wollen Sie diese ruinieren? Dann laden Sie sich noch heute das kostenlose Programm Propellerhead´s ReBirth herunter und erzeugen monotonen und kraftvollen Lärm. Um dies möglichst effektiv aber dennoch mit musikhistorischem Hintergrund zu bewerkstelligen, stehen Ihnen vier virtuelle Klangerzeuger aus dem Hause Roland zur Verfügung. Hinzu kommen harmonische Effekte wie Distortion oder Kompressor. Falls Ihnen dies nicht gelingt, liegt das daran dass Ihre Nachbarn Acid ganz gerne hören und ihr Laminat in eine Tanzfläche verwandelt haben.
OK, genug geschwafelt. Was ich eigentlich sagen will: Die schwedische Software-Firma Propellerhead hat im letzten September nach zehn Jahren die Entwicklung des Musikprogramms ReBirth eingestellt. Jeder der schon einmal Musik oder ähnliches am Rechner gemacht hat, wird dieses Tool kennen. Für alle anderen: ReBirth ist ein Programm, welches den legendären Bass Line Synthesizer TB-303 (gleich zwei mal), sowie die Drumcomputer TR-808 und TR-909 unter einer Haube vereinigt. Alle diese Geräte wurden vom japanischen Unternehmen Roland entworfen. Die TB-303 war für das Unternehmen zwar ein finanzieller Flop – für die elektronische Musik allerdings ein stilprägender Hauptgewinn.
Die Entwicklung wurde zwar eingestellt, der Vertrieb glücklicherweise jedoch nicht. So kann man nach einer Registrierung das Programm als CD-Image, Mods, Songs und Tools von Drittanbietern vom ReBirth Museum herunterladen. Außerdem finden sich auf dieser Seite viele Informationen und eine Community.
Im Forum gibt´s einen Beitrag mit dem Titel “RELEASE THE SOURCE CODE!”. Ja, das wäre auf jeden Fall richtig gut. Wenn das Programm nämlich Open-Source wäre, könnte jemand eine Linux- oder Mac OSX-Version programmieren oder etwas völlig neues daraus machen. Mal sehen was kommt.
OpenOffice.org to XHTML strict
24.01.2006
Vor einiger Zeit habe ich ein Tool gebastelt, mit dem man OpenDocument-Dateien in XHTML umwandeln kann. Zur Zeit werden nur Writer-Files unterstützt, die z.B. mit OpenOffice.org 2 erstellt werden können. Darüberhinaus gibt´s aber noch weitere Programme, die dieses Format verarbeiten.
Der Sinn meines Web-basierten, in PHP5 und XSLT geschriebenen, Tools besteht darin, die semantische Struktur und die vorhandenen Informationen eines Dokuments für die Verwendung im Web aufzubereiten. Es war nicht meine Absicht, 1-zu-1 Kopien zu erstellen, die man im Browser ansehen kann. Dies hat zur Folge, dass zum Beispiel eine Überschrift zwar eine Überschrift bleibt, aber Auszeichnungen wie Schriftgröße, Farbe usw. verloren gehen. Ein Langzeitziel ist es nämlich OpenOffice.org für Content Management Zwecke zu nutzen.
Da ich ja kein Programmierer bin, kann es gut sein, dass irgendwas nicht funktioniert oder fehlt.
Desweiteren beschäftigen sich zur Zeit andere Leute mit dem gleichen Thema. Das Projekt ist aber noch in der Startphase.
Zwei Tipps um auf dem Laufendem zu bleiben
13.12.2005
Diese beiden Tipps sind zwar nichts neues, doch haben sie sich in der letzten Zeit bei meinen Recherchen bewährt. Beim online Bookmark-Manager del.icio.us kann man ja bekanntlich Tags, also Schlüsselwörter, zu seinen Lesezeichen hinzufügen. Zudem kann man auch RSS-Feeds zu einzelnen Tags abonieren. Man muss also nicht jedesmal alle Suchbegriffe bei del.icio.us eingeben, sondern alles wird schön im Newsreader aktualisiert aufgelistet.
Ähnlich verhält es sich mit der Blog-Suche von Google. Auf der Ergebnisseite finden sich unten Links zu News-Feeds in verschiedenen Formaten.
Nachtrag: Ich sollte vielleicht noch ergänzen, dass ein ähnliches Feature auch die Blog-Suchmaschine Technorati bietet. Der Link auf den Feed ist etwas versteckt. Er findet sich hier nicht in Form des allgemein bekannten orangen XML-Buttons, sondern als kleiner blauber RSS-Button unter den Suchergebnissen. Rechts daneben steht “View posts tagged opendocument in RSS format”.
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